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"Einer der profiliertesten Bühnenbildner seiner Generation.

Seine Raumgestaltungen für Oper, Schauspiel, Tanztheater und Ballett verweigern oft jeden szenischen Realismus und werten den Bühnenraum zum eigenständigen Sinnträger auf."

DDB 2017                                                    

 

 

Sebastian Hannak studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart bei Jürgen Rose und Martin Zehetgruber. Währenddessen verbrachte er einen Arbeitsaufenthalt bei David Hockney in Los Angeles und war als Assistent und Mitarbeiter in Darmstadt, Hamburg und Zürich u. a. bei Klaus- Michael Grüber, John Neumeier und Johann Kresnik tätig.

 

Seine Raumgestaltungen für Oper, Schauspiel, Tanztheater und Ballett führen Ihn an namhafte Häuser im deutschsprachigen Raum u. a. an das Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein, wo er verschiedene Uraufführungen erarbeitete, an das Staatstheater Karlsruhe unter Peter Spuhler, wo er zuletzt Die Walküre erarbeitete sowie das dortige Staatsballett unter Birgit Keil, wo er das Ballett Anne Frank von Reginaldo Oliveira, MOMO von Tim Plegge und den dreiteiligen Ballettabend Mythos erarbeitete, dem Hessischen Staatsballett unter Tim Plegge, mit dem er Aschenputtel und Kaspar Hauser sowie derzeit Eine Winterreise (Premiere 10/2017) erarbeitet, sowie zu der Tanzkooperation pvc unter Joachim Schloemer, bei der das Tanzstück Louder! can you hear me von Eun-Me Ahn von arte im Format Tanzfilm produziert wurde. 2016 debütierte er an der Staatsoper Budapest mit Fairy Queen.

 

 

Weitere Arbeiten u.a. in Berlin, Theater Bonn (Frau vom Meer, 2017, 3 Schwestern, 2016, Das Fest, 2015, Kabale und Liebe, 2015 - Weltenbauer Award 2017 Preisträger), Staatstheater Braunschweig, Oper Dortmund (Hamlet/Jost, 2011), Nationaltheater Mannheim (Hoffmanns Erzählungen, 2010), Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Karlsruhe ( Die Walküre, 2016, Anne Frank, 2016, Glasperlenspiel 2014, Mythos, 2014, Gas I und II, eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen, 2014, MOMO, Jakob der Lügner, 2012), Freiburg, Heidelberg ( Polifemo, 2012, La Boheme, 2007), Oper Halle ( RAUMBÜHNE HETEROTOPIA Sacrifice, Der fliegende Holländer, Wut, Groovin Bodies, 2016, Spring Awakening, 2017, Phaedra/ Henze, 2015, Arabische Nacht/Jost, 2009), Konstanz (Liliom, 2014) , München (Faust, 2008/ Fairy Queen, 2009), Osnabrück, Staatstheater Saarbrücken, Staatstheater Schwerin (Leben des Galilei, 2017), Staatsoper Stuttgart, Landestheater Salzburg, Regensburg und Zürich.

Zusammenarbeit u. a. mit den Regisseuren Christof Nel, Martin Nimz, Florian Lutz, Yuval Sharon, Hansgünther Heyme, András Almási-Tóth, Tim Plegge, Reginaldo Oliveira, Jörg Mannes, Eun-me Ahn, Marie Bues, Michael v. z. Mühlen, Simon Solberg, Thomas Krupa.

 

Sebastian Hannaks Arbeiten wurden mehrfach zum Raum des Jahres nominiert und ausgestellt, u. a. auf der Prager Quadriennale 2007 im deutschen Pavillon. 2017 ist er Preisträger des Weltenbauer Award. 2005-07 war er Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute, seit 2015 ist er dort als Alumnibeirat tätig, im selben Jahr war er dort auch Juror der Sparte Bühnen- und Kostümbild. Sebastian Hannak gestaltete für die Fachzeitschrift Die deutsche Bühne die Titelseiten 2008 und veröffentlichte Grafiken, Theaterfotos und einen Werkstattbericht zu der Oper Sacrifice von Sarah Nemtsov (4/17) sowie einen Beitrag im Schwerpunktheft „Opernrecycling“.  Zudem engagiert er sich in verschiedenen Gremien für Szenografie und veröffentlicht regelmäßig Textbeiträge in Fachzeitschriften und hält Vorträge. 2016 Eröffnung der Vortragsreihe an der SABK Stuttgart Absolventen treffen Studierende,  2015 Vortrag an der Uni Stuttgart Mechanik der Erinnerung. In der Fachzeitschrift Bühnentechnische Rundschau veröffentlichte er 2016 einen Beitrag zu der RAUMBÜHNE HETEROTOPIA an der Oper Halle, 2015 im Sonderband Bühnenbild einen Beitrag zu dem Raum für Phaedra, 2014 zu Gas I und II, 2010 zu Hoffmanns Erzählungen, 2006 zu dem Musiktheater fremd. Zudem editiert er eigene Bücher.

Sebastian Hannak ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt und arbeitet in Heidelberg.

 

 

ENGLISH VERSION

 

 

Sebastian Hannak studied stage and costume design at the Kunstakademie Stuttgart with Jürgen Rose and Martin Zehetgruber. During his study he did a working stay with David Hockney in Los Angeles, afterwards assistentship for stage- and costume design at various european theatres inter alia with Klaus- Michael Grüber, John Neumeier and Johann Kresnik.

 

Meanwhile and from then on he created his own stage designs for theatre, opera and ballet in collaboration with the directors Christof Nel, Hansgünther Heyme, Martin Nimz, Florian Lutz, Yuval Sharon, András Almási-Tóth, Tim Plegge, Reginaldo Oliveira, Jörg Mannes, Eun-Me Ahn , Michael v.z. Mühlen, Simon Solberg, Marie Bues and Joachim Schloemer. His works were nominated for annual stage design of the year awards and exhibited as youngest participant in the german pavilion at the Prague Quadriennale 2007. Award Winner of the Weltenbauer Award 2017. In 2004/06 he held a scholarship at Forum Neues Musiktheater in Stuttgart, in 2005-07 at the Akademie Musiktheater Heute, where since 2015 he is member of the board of advisers and was member of jury in the same year for stage- and costumedesign. He designed the front pages of the Theatre journal Die Deutsche Bühne in 2008 and contributes texts, photographs and Graphic Design, the latest text was This must be the place in vol. 4/17. He has published various Texts about Theatrical space and is editing and publishing books, the latest text is about his work on the 360° Stage at the opera Halle, RAUMBÜHNE HETEROTOPIA in 2016, others include the space for Sacrifice in 2017, for Phaedra in 2015, Gas I und II in 2014, as well as for the opera Les contes d´Hoffmann in 2010. Hannak lives and works in Heidelberg, Germany.

 

Selected Works:

 

Sacrifice, (2017) Oper Halle, Die Walküre, (2016) Staatstheater Karlsruhe, Flying Dutchman, (2016) Oper Halle, The Fairy Queen (2016) Hungarian State Opera Budapest, Anne Frank a Ballet for Staatsballett Karlsruhe (2016) Staatstheater Karlsruhe, Kaspar Hauser  a Ballet for Hessisches Staatsballett (2016) Staatstheater Darmstadt, The Lady from the Sea, Three Sisters, Kabale und Liebe, Winner of the Weltenbauer Award (2015) Theater Bonn, Leben des Galilei (2015) Staatstheater Saaarbrücken, Phaedra (2015) Oper Halle, Aschenputtel a Ballet for Hessisches Staatsballett (2015) Staatstheater Wiesbaden, Glasperlenspiel (2014/15) Staatstheater Karlsruhe,

Mythos a Ballet triple Bill for Staatsballett Karlsruhe(2014) Staatsballett Karlsruhe, Soldaten (2015) Theater Osnabrück, Gas (2013) Ruhrfestspiele Recklinghausen, Polifemo (2012) Theater Heidelberg/Winter in Schwetzingen, MOMO a Ballet for Staatsballett Karlsruhe (2012) Staatstheater KarlsruheHamlet (2011) Oper Dortmund,  Les Contes d´Hoffmann (2010) Nationaltheater Mannheim, Arabian nights (2009) Oper Halle, Fairy QueenFaust (2008) MunichLa Boheme (2007) Theatre Heidelberg,  Fall of the House of Usher (2005) Berlin, morton morton morton (2004/2008) an evening about Morton Feldman, Zurich, Switzerland and Theatre Freiburg, Infinito Nero from Salvatore Sciarrino (2004), Last Desire from Lucia Ronchetti (UA, 2004) and fremd from Hans Thomalla (UA, 2006), Staatsoper Stuttgart

Fotos Imageagency
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